Handysektor gibt neuen Flyer heraus

Bündig und hilfreich: Mit dem Flyer »Apps to go - Smartphone, App & Satellit« bietet das Projekt Handysektor (www.handysektor.de) nützliche Tipps für den sicheren Umgang mit Apps auf Smartphones und Tablet-PCs. Der gezielt für Jugendliche erstellte Infoflyer kann heruntergeladen oder in gedruckter Form kostenlos bestellt werden.

Laut der Langzeitstudie Jugend, Information, (Multi-) Media 2012 (kurz JIM-Studie) gehen bereits 40 Prozent der Jugend-lichen regelmäßig mit dem Handy mobil ins Internet (2011 waren es erst 22 Prozent). Jeder Dritte zwischen zwölf und 19 Jahren verfügt über eine Flatrate, die es ermöglicht, auch größere Datenmengen herunterzuladen und in sozialen Netz-werken aktiv zu sein. Der Weg zu solchen Inhalten führt häufig über sogenannte Apps. Das sind kleine Programme, die einen schnellen und einfachen Zugang zu den gewünschten Informationen und Diensten erlauben.

Was aber macht eine installierte App im Hintergrund? Greift sie vielleicht auf eigene Daten zurück, spioniert diese aus, oder leitet persönliche Informationen zu Werbezwecken an Dritte weiter?

Welche Grundregeln bei der Nutzung beachtet werden sollten, fasst der Infoflyer »Apps to go« komprimiert und alters-gerecht zusammen. Er informiert über Themen wie versteckte Kostenfallen, Werbung, Schutzsoftware, Zugriffsrechte oder Einstellungen im Betriebssystem. Damit gibt der Flyer auf wichtige Fragen Antworten, die auch für erwachsene Handynutzer interessant und nützlich sind.

Das Projekt www.handysektor.de ist eine Kooperation der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). Das Online-Angebot informiert Jugendliche aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen über Risiken der mobilen Kommunikation und Mediennutzung, erklärt technische Begriffe und gibt Tipps, wie Handys sicher genutzt werden können. Durch die altersgerechte Aufbereitung und Vermittlung von aktuellen Informationen werden Jugendliche in ihrer Nutzung der mobilen Netze unterstützt und beraten, aber auch auf mögliche Gefahren hingewiesen.


Quelle: Pressemitteilung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 19. Dezember 2012