Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden

Unter dem Motto „Heranwachsen mit digitalen Medien“ haben die Offenen Kanäle der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern heute zu einem Online-Fachtag eingeladen. Zur Stunde wird mit 50 Interessierten über neue Herausforderungen an den Jugendmedienschutz und die Medienerziehung diskutiert. Die Medienpädagoginnen und Medienpädagogen der Offenen Kanäle aus Schwerin, aus Neubrandenburg und aus Rostock geben dazu Hinweise und wertvolle Tipps.

Nicht nur in den letzten Jahren, sondern gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie gab und gibt es einen grundlegenden Wandel in der Kommunikation. Die Nutzung und die Bindungskraft digitaler Medien gehören mittlerweile für sehr viele Menschen zum Alltag. Vor allem junge Menschen verbringen sehr viel Zeit mit dem Smartphone, dem Tablet und dem Computer. Dies stellt Eltern, Fachkräfte im Jugendmedienschutz, Fachkräfte in der Medienerziehung und anderen pädagogischen Einrichtungen vor enorme Herausforderungen.


Auch der Referent Prof. Dr. Daniel Hajok von der Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und Neue Medien (Berlin) sensibilisiert die Teilnehmenden für das veränderte Heranwachsen junger Menschen in der Welt von YouTube, WhatsApp, Instagram und digitalen Spielen. Aktuelle Daten zum Medienumgang werden referiert und Konzepte für eine angemessene pädagogische Begleitung diskutiert. Herausforderungen für schulische Medienbildung spielen dabei ebenso eine Rolle wie die an Schutz, Teilhabe und Förderung orientierte medienerzieherische Begleitung – nicht zuletzt in Familien.


Das zweite Modul dieses Fachtages ist (sofern es die Gegebenheiten zulassen) als Präsenzveranstaltung geplant und wird am 11. Oktober 2021 im Offenen Kanal Fernsehen in Schwerin sowie am 12. Oktober 2021 im Offenen Kanal NB-Radiotreff 88,0 durchgeführt.


Anmeldungen für den 11.10.2021 bitte an: kerle(at)fernsehen-in-schwerin.de
Anmeldungen für den 12.10.2021 bitte an: m.vannauer(at)nb-radiotreff.de


Die Veranstaltung wird als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte durch das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.