Licht an! - Praxisworkshop zur Filmlichtgestaltung

Kein HMI-Strahler im Kilowatt-Bereich, keine Quadratmeter an Butterfly-Flutern. Um ein Gespür für Licht und Schatten zu entwickeln, genügen einfachste Quellen. Die Lichtsetzung als grundlegender Bestandteil der Bildgestaltung soll im Wochenendworkshop vom 5. bis 7. April so praxisnah wie möglich erlebt werden.
Für die einen ist es die Verwirklichung künstlerischer Kreativität, für die anderen berufliche Orientierung. Das Angebot des Praxisworkshops richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an Nachwuchsfilmer, die unabhängig und ohne großes Budget eigene Ideen umsetzen wollen. Das soll sich auch in der Wahl der Lichttechnik zeigen: „Hier das Neonlicht das Klassenraumes, dort die Reporterlampe, die die Stehlampe im Wohnzimmer verlängert, und durch das kleine Fenster fällt bläulich schimmerndes Sonnenlicht", erklärt Christian Dzubiel vom Institut für neue Medien. Auch mit diesem Workshop suche man wie mit dem FiSH-Festival nach Talenten, die tiefer in die Materie wollten. Den Kurs selbst gibt der Medienpädagoge und Filmemacher Ronald Linder, Kameramann im Kinofilm „Puppe, Icke & der Dicke".

Die Teilnehmer sollen sich mit einfachen Mitteln in der kreativen Komplexität der Lichtgestaltung ausprobieren. Unter Anleitung schaffen sie verschiedene Atmosphären für bestimmte Situationen. Überdies soll die Bedeutung von für das Licht entscheidenden Kamerafunktionen wie Blende, Belichtungszeit und Weißabgleich vermittelt werden. Der Workshop findet mit Unterstützung von Motion Concept Rostock statt.

Die Anmeldung erfolgt unter 0381 20354-4 oder anmeldung(at)ifnm.de beim Institut für neue Medien.

Kurszeiten:
Freitag, 5. April: 16 - 20 Uhr,
Samstag, 6. April: 10 - 18 Uhr,
Sonntag, 7. April: 10 - 14 Uhr

Teilnahmegebühr:
20 Euro

Ort:
Budapester Straße 16, 18057 Rostock

Kontakt:
Toni Altmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | altmann(at)ifnm.de | 0381 20354-4 | 0174 9815543