Safer Internet Day 2021

Anlässlich des Safer Internet Day am 9. Februar weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken der übermäßigen Mediennutzung hin.

Digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags junger Menschen – aktuell noch verstärkt durch Onlineschooling oder Homeoffice. Einige digitale Angebote sind mit dem Risiko einer exzessiven, suchtähnlichen Nutzung verbunden. Dies gilt zum Beispiel für Computerspiele, aber auch für Soziale Netzwerke oder digitale Unterhaltungsangebote.

Aktuelle Studienergebnisse der BZgA belegen, dass die Computerspiel- und Internetnutzung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Jahr 2019 weiter angestiegen ist. Bis zu 24 Stunden wöchentlich verbringen junge Menschen im Internet und mit Computerspielen.

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der BZgA: „Besonders beliebt sind der Austausch per Chat, das Streamen von Musik und Videos und das Surfen im Internet. Das zeigen unsere Studiendaten. Um exzessiver Mediennutzung vorzubeugen, bietet die BZgA mit dem neu überarbeiteten Internetangebot www.ins-netz-gehen.de Tipps für alternative Beschäftigungen, einen Selbsttest ‚Check dich selbst‘ und das Verhaltensänderungsprogramm ‚Das andere Leben‘. Neu ist der Echtzeitblog, in dem junge Bloggerinnen und Blogger persönliche Medien-Erfahrungen teilen.“

Übersicht der BZgA-Angebote zur Prävention exzessiver Mediennutzung im Jugendalter:

www.ins-netz-gehen.de: Onlineportal für Jugendliche mit Selbsttest und Online-Verhaltensänderungsprogramm und #Echtzeitblog

www.ins-netz-gehen.info: Onlineportal für Eltern, Bezugspersonen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit Mail-Beratungsprogramm

 

Quelle: Drogenbeauftragte des Bundes